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Lalitpur43 Lalitpur43 ist weiblich




Dabei seit: 15 Sep, 2012
Beiträge: 3504

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Wir haben da eine unterschiedliche Auffassung mein Mann und ich. Er denkt das Kind muss die Hausaufgaben alleine machen und so sieht die Lehrerin wo die Fehler sind.
Es ist aber so, dass wir Hausaufgaben machen um als Eltern mit dem Kind eine Verbindung zur Schule zu bekommen. Und weil wir ja mit dem Kind die Aufgaben machen, sollen sie auch richtig sein.
Zumindest ich verstehe das so.
Mein Sohn macht die Aufgaben alleine und am Ende korrigieren wir den Fehler zusammen. Also heisst, ich sage hier ist etwas falsch und lass ihn den Fehler suchen.

Ich habe meinen Mann gefragt ob ich ihn herumdirigiere. Er sagt, Haushalt sei meine Sache da darf ich entscheiden. Er wolle auch nicht dass ich ihm sage wie er arbeiten muss. Von daher richtet er sich nach meinen Ideen.


09 Oct, 2014 14:39 58 Lalitpur43 ist offline Email an Lalitpur43 senden Beiträge von Lalitpur43 suchen Nehmen Sie Lalitpur43 in Ihre Freundesliste auf
james james ist männlich




Dabei seit: 30 Sep, 2012
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Jedenfalls ist es ganz sicher nicht die Absicht zu testen, ob die Eltern die Aufgaben richtig machen!! Wieso soll eine Verbindung der Eltern zur Schule bestehen?


09 Oct, 2014 14:45 24 james ist offline Email an james senden Beiträge von james suchen Nehmen Sie james in Ihre Freundesliste auf
Lalitpur43 Lalitpur43 ist weiblich




Dabei seit: 15 Sep, 2012
Beiträge: 3504

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Nein nein da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich habe noch nie die Aufgaben der Kinder gemacht. Ich meine mit ihnen machen. Zb heute haben Karuna und ich die ersten Aufgaben zusammen gemacht, also sie hat mir vorgerechnet. Ich habe gesagt es sei richtig und dann hat sie alleine weiter gemacht.

Abgeschrieben aus dem Informationsblatt der Schule.

Hausaufgaben helfen u.a. die Beziehung zwischen Elternhaus und Schule zu vertiefen.
Hausaufgaben dienen dazu, das in der Schule Gelernte anzuwenden und zu vertiefen.
Schüler sollen die Verantwortung für die Hausaufgaben selber übernehmen und selbständig ausführen. Sie sollen jedoch auf die Kontrolle der Aufgaben durch die Eltern zählen können.


09 Oct, 2014 14:59 32 Lalitpur43 ist offline Email an Lalitpur43 senden Beiträge von Lalitpur43 suchen Nehmen Sie Lalitpur43 in Ihre Freundesliste auf
Gyöngyi Gyöngyi ist weiblich
Administrator




Dabei seit: 02 Sep, 2012
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Lalitpur, Du machst das goldrichtig! gut

Zitat:
Original von james
... Wieso soll eine Verbindung der Eltern zur Schule bestehen?


Es stimmt, dass dies heutzutage viele Lehrer sogar ablehnen.
Aber Die Schulzeit ist für dei Kinder nur, respektive vor allem dann eine fruchtbate Zeit, wenn eine gute und produktive Verbindung zwischen Eltern und Schule besteht.

Einerseits sollen Aufgaben den Kindern und Lehrkräften die Möglichkeit geben, herauszufinden, wo noch Schwachstellen sind.
Andererseits geben sie den Elten einen Einblick in das, was das Kind lernt und die Möglichkeit zu sehen, wo es noch Unterstützung braucht.


09 Oct, 2014 18:05 58 Gyöngyi ist offline Email an Gyöngyi senden Homepage von Gyöngyi Beiträge von Gyöngyi suchen Nehmen Sie Gyöngyi in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: keine YIM Screenname: keine
Ursula Ursula ist weiblich




Dabei seit: 30 Oct, 2012
Beiträge: 5541

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ich sehe das auch so. meine Kinder haben in der Regel ihre Hausaufgaben allein machen können. Im Gegensatz zu mir. ich brauchte Unterstützung.

Aber ich habe mir alles zeigen lassen und kontrolliert und ich war immer im Bilde was in der Schule gemacht wurde.

So mache ich das auch mit Mohamed und Abdullah. ich lasse mir immer alles zeigen und stehe in Verbindung mit der Lehrerin.


09 Oct, 2014 19:00 18 Ursula ist offline Email an Ursula senden Beiträge von Ursula suchen Nehmen Sie Ursula in Ihre Freundesliste auf
james james ist männlich




Dabei seit: 30 Sep, 2012
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Zitat:
Ich habe noch nie die Aufgaben der Kinder gemacht.

Ich habe das nicht so verstanden, Du hast Dich nicht falsch ausgedrückt. Ich meinte, wenn Du alles kontrollierst und die Kinder alle Fehler korrigieren können, kann die Lehrerin/der Lehrer nicht mehr erkennen, ob alles verstanden wurde.
Aber Gyöngyi schreibt ja, dass Du das sehr gut machst! Also weiter so!


09 Oct, 2014 20:36 43 james ist offline Email an james senden Beiträge von james suchen Nehmen Sie james in Ihre Freundesliste auf
Gyöngyi Gyöngyi ist weiblich
Administrator




Dabei seit: 02 Sep, 2012
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Kleine Warnung:
Viele Lehrer missbrauchen Aufgaben, um mehr Noten zu erhalten!

Es ist für ein Kind sehr frustrierend, wenn es gemäss Anleitung der Eltern (sonst sieht der Lehrer/die Lehrerin nicht, was sie euch noch beibringen muss) vor Fehlern strotzende Hausaufgaben präsentieren und dafür eine Ungenügend einfangen!

Auf der anderen Seite ist es ein Aufsteller, wenn es mit etwas Hilfe der eltern die Fehler selber finden und korrigieren darf.


09 Oct, 2014 21:41 49 Gyöngyi ist offline Email an Gyöngyi senden Homepage von Gyöngyi Beiträge von Gyöngyi suchen Nehmen Sie Gyöngyi in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: keine YIM Screenname: keine
Lalitpur43 Lalitpur43 ist weiblich




Dabei seit: 15 Sep, 2012
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ich weiss von der Lehrerin dass die Hausaufgaben nicht benotet werden. Ich sehe es als ein Erarbeiten des Gelernten.
Karuna hat grosse Mühe alleine an einem Blatt zu arbeiten. Das weiss die Lehrerin. Zuhause beginne ich mit ihr und dann geh ich in die Küche. Aber sie braucht die Unterstützung.
Mit Mathieu hatte ich in der 2. enorme Probleme mit den Hausaufgaben. Nun macht er das selbständig und ich korrigiere nur.


10 Oct, 2014 07:24 15 Lalitpur43 ist offline Email an Lalitpur43 senden Beiträge von Lalitpur43 suchen Nehmen Sie Lalitpur43 in Ihre Freundesliste auf
Lalitpur43 Lalitpur43 ist weiblich




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ich habe heute auch noch einen Artikel gelesen. Hat zwar nicht wirklich damit zu tun dass Mütter dazu lernen aber es ist doch einiges an diesem Geschreibsel wahr. Zumindest trifft es in etwa meine Meinung.

http://www.schweizer-illustrierte.ch/blo...rziehung-kinder


10 Oct, 2014 14:04 38 Lalitpur43 ist offline Email an Lalitpur43 senden Beiträge von Lalitpur43 suchen Nehmen Sie Lalitpur43 in Ihre Freundesliste auf
james james ist männlich




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Man kann Kinder im grossen Ganzen schon machen lassen. Es kommt auch darauf an, wie man erzieht, um nicht zu verziehen; Eltern sollten ein gutes Vorbild sein, und wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte, kann Kindern sehr gut erklärt werden, warum man etwas anderes erwartet und wie das erreicht werden könnte.


10 Oct, 2014 19:36 20 james ist offline Email an james senden Beiträge von james suchen Nehmen Sie james in Ihre Freundesliste auf
Ursula Ursula ist weiblich




Dabei seit: 30 Oct, 2012
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Zitat:
Original von james
Man kann Kinder im grossen Ganzen schon machen lassen. Es kommt auch darauf an, wie man erzieht, um nicht zu verziehen; .


Dem stimme ich zu. Stellten meine Kinder etwas an, so habe ich sie nie bestraft .
Was ich nicht geduldet habe waren Ungezogen - und Frechheiten.
Da habe ich Respekt gefordert.
Als Beispiel: Leon hat ganz oft seiner Mutter die Zunge herausgestreckt und gespuckt als er noch kleiner war. Sie hat ihn bis heute nicht im Griff.
So ein verhalten hätte ich bei meinen Kindern nie akzeptiert.


11 Oct, 2014 15:31 31 Ursula ist offline Email an Ursula senden Beiträge von Ursula suchen Nehmen Sie Ursula in Ihre Freundesliste auf
james james ist männlich




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Zitat:
Da habe ich Respekt gefordert.

Wo darf man das heute überhaupt noch erwarten? Wenn den Jungen (Jugendliche und junge Erwachsene) gerade etwas nicht passt oder ihnen, ganz allgemein gesagt, ein Strich durch die Rechnung gemacht wird, geht jeder Respekt verloren, wenn der vorher überhaupt vorhanden gewesen sein sollte und man muss sich allerhand anhören, wird angepöbelt und nicht selten auch noch angegriffen. Haben solche Leute überhaupt einmal gelernt, was Respekt ist und wo er angebracht ist/sein könnte? Wie war denn deren Erziehung und was wissen deren Eltern von Respekt? Wenn es in der Menge schon kocht, nützt es auch nichts, wenn jemand neutral und respektvoll auf solche Leute zugeht: Er wird trotzdem angefeindet.


11 Oct, 2014 18:19 18 james ist offline Email an james senden Beiträge von james suchen Nehmen Sie james in Ihre Freundesliste auf
Ursula Ursula ist weiblich




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gut Nur das was ich als Kind gelernt habe kann ich auch an meine Kinder weitergeben.

Welche Kinder werden noch dazu angehalten Nachbarn die einem auf der Treppe oder im Flur begegnen zu grüßen? Selbst einem 12 Jährigen muß heute die Lehrerin beibringen, dass man sich für etwas was man bekommen hat auch bedanken sollte.

Die sogenannte antiautoritäre Erziehung der späten Sechziger und frühen Siebziger fliegt heute allen um die Ohren , die mit den Kindern dieser Kinder zu tun haben.

Das sind Erzieher in Kindergärten und Schulen und das sind Ausbilder im Berufsleben. Denn so viele Abbrecher wie jetzt gab es noch nie. Nicht weil die nur dumm sind, nein sie können sich in keiner Weise anpassen.

Als ich das mal so ähnlich in einem anderen Forum geschrieben habe, kam der Einspruch, dass man mir seine Kinder nie überlassen würde.
Gut, wenn das dann mein Outing zum Kinderhasser war, dann kann ich damit gut umgehen.

Es muß doch einen Mittelweg zwischen Schlägen und radikalen Verboten und gar keiner Erziehung geben?
Guckt man sich nämlich diese Mütter an, dann sind die nur noch genervt.


12 Oct, 2014 11:33 35 Ursula ist offline Email an Ursula senden Beiträge von Ursula suchen Nehmen Sie Ursula in Ihre Freundesliste auf
james james ist männlich




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Nennt man das denn Zivilisation? Was haben wir Alten denn früher beigebracht bekommen?


12 Oct, 2014 13:51 56 james ist offline Email an james senden Beiträge von james suchen Nehmen Sie james in Ihre Freundesliste auf
Ursula Ursula ist weiblich




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Ich wurde nicht im Kindergarten abgeladen. Mich haben meine Eltern groß werden sehen.
Und ich verdanke ihnen sehr viel. Sie haben mich zu einem rücksichtsvollen freundlichen und aufgeschlossenem Menschen erzogen.
Nicht zu einem Streber oder jemandem der seine Ziele in Ellenbogenmentalität verfechtet.


12 Oct, 2014 15:18 58 Ursula ist offline Email an Ursula senden Beiträge von Ursula suchen Nehmen Sie Ursula in Ihre Freundesliste auf
james james ist männlich




Dabei seit: 30 Sep, 2012
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Die Früchte antiautoritärer Erziehung!
Das ist doch auch Win-Win, oder? Schliesslich haben alle etwas davon. Unschuld

http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/39846/39846/
(Wenn schon den Film anschauen, sich nicht schon beim Abspann ausklinken!)


13 Oct, 2014 16:04 10 james ist offline Email an james senden Beiträge von james suchen Nehmen Sie james in Ihre Freundesliste auf
Gyöngyi Gyöngyi ist weiblich
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noch besser, hier schauen, da sieht man es von Anfang bis Ende:
http://www.youtube.com/watch?v=egtcVnDSRFc
  YouTube Vario:


Die lustige Stelle mit dem Joghurt kommt bei ca 2:12 Kichern
Und dann der Höhepunkt ganz am Schluss.

Gute Antwort an antiautoritär erziehende Eltern! Kichern


13 Oct, 2014 16:15 50 Gyöngyi ist offline Email an Gyöngyi senden Homepage von Gyöngyi Beiträge von Gyöngyi suchen Nehmen Sie Gyöngyi in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: keine YIM Screenname: keine
Gyöngyi Gyöngyi ist weiblich
Administrator




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Zitat:
Original von james
Die Früchte antiautoritärer Erziehung!
....)


wir hier schmunzeln alle über das Flimchen und auch ich habe automatisch meinen eher negativen Senf zur antiautoritären Erziehung gegeben.

Dabei war und bin ich immer noch eine Verfechterin der antiautoritären Erziehung, allerdings im ursprünglichen Sinne.

Viele meinen, sie würden antiautoritär erziehen, lassen aber einfach das Kind im Stich. Was heute irrigerweise unter antiautoritärer Erziehung verstanden wird ist eine "laisser faire"-Anti-Erziehung.
Noch mehr lästern ständig über die antiautoritäre Erzeihung und sehen gerne alle heutigen gesellschaftlichen Probleme darin.

Aus dem gleichen Grund! Sie alle haben eigentlich null Ahnung, was antiautoritäre Erziehung ist!

Diese Erziehung sollte dem Kind bloss ermöglichen, in einer geschützten Umgebung geliebt so aufwachsen zu können, dass es selber auch seine Gedanken beitragen kann und nicht einfach auf stur autoritäresw Diktat der Erwachsenen parieren muss — so im Sinn, "wer nicht hören/folgen will/kann, der muss es spüren".

Antiautoritäre Erziehung bedeutet aber keinesfalls laisser faire und Grenzen ausloten lassen/können.
Genau das verstehen heute viele darunter, da sie sich offenbar nie seriös mit der Materie befasst haben — und es ist doch sooo schön, das Kind einfach machen zu lassen, mit der Begründung, es wisse besser, was recht und gut sei für es als jeder Erwachsene.
Das ist keine Erziehung, nicht einmal eine schlechte — bloss Faulheit, und verdient keine Bezeichnung im Zusammenhang mit Erziehung! böse

In der Antiautoritären Erziehung gibt es sehr wohl Regeln, die aber gemeinsam gesetzt werden mit den Kindern und das Wohl der Gemeinschaft und der anderen Menschen wird auch gross geschrieben, muss beachtet werden.

Mamablog von heute bringt es auf den Punkt:

http://blog.bazonline.ch/mamablog/index....el-aller-uebel/
Zitat:
Seit Jahrzehnten wird daran gearbeitet, die antiautoritäre Erziehung als die schlimmste aller Erziehungsformen darzustellen. Der Begriff ist heute das Synonym für alle Missstände in Schule und Elternhaus, ja, für den Wertezerfall in der ganzen Gesellschaft. Wieso eigentlich? Was ist falsch daran, einem Kind das Recht einzuräumen, um seiner selbst willen geachtet und geliebt zu werden und sich nach seinen Fähigkeiten und Interessen entwickeln zu dürfen, statt ihm etwas aufzuzwingen, was ihm überhaupt nicht entspricht?




Zitat:
Dieser Satz stammt aus dem Buch «Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung» von Alexander Sutherland Neill, dem Gründer der Summerhill-Schule und Verfechter einer gewaltfreien Erziehung.
Hier:
Zitat:
«Wenn eine junge Mutter meint, ihr Kind müsse die Haustüre mit roter Tinte bemalen, damit es sich frei ausdrücken kann, hat sie die Bedeutung von Selbstbestimmung nicht begriffen.»



Zitat:
Und Neill schrieb schon damals: «Es ist erstaunlich, wie viele Eltern, die von der Idee begeistert sind, sie missverstehen.» Immer wieder betonte er, dass es nicht darum gehe, Kinder zu verwöhnen und ihre Rechte über diejenigen der Erwachsenen zu stellen. «In einem Heim, in dem Disziplin herrscht, haben die Kinder keine Rechte. In einem Heim, in dem sie verwöhnt werden, haben sie alle Rechte. In einem guten Heim haben Kinder und Eltern jedoch gleiche Rechte. Ständig versuchte er, den Unterschied zwischen Freiheit und Zügellosigkeit zu erklären. Offensichtlich vergeblich, wenn alles, was es dazu bis heute zu berichten gibt, klischierte Kind-macht-Terror-im-Supermarkt-Storys sind.»


(unterstrichen habe ich, um die Kernfrage hervorheben zu können.)

Hier einige Videos dazu:

Eine Verteidigung der antiautoritären Erziehung:
http://www.youtube.com/watch?v=LOZ_NZ2p92U
  YouTube Vario:


Summerhill School (auf englisch):
http://www.youtube.com/watch?list=PLSs-B...X&v=f-2fHVnOpmQ

Dieses Video zeigt das Prinzip sehr gut, auch wenn es schon "uralt" ist:
http://www.youtube.com/watch?v=0h-xfBEnVes
  YouTube Vario:


So, jetzt habe ich für die Sache genug Lanzen gebrochen und schweige! Winken


16 Oct, 2014 13:52 07 Gyöngyi ist offline Email an Gyöngyi senden Homepage von Gyöngyi Beiträge von Gyöngyi suchen Nehmen Sie Gyöngyi in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: keine YIM Screenname: keine
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